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Juli - Dezember 2017

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25.10.2017

Rosenkranz aus Luftballons

Text & Fotos:  Martin Reinholz

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Aus Anlass des 100. Jahrestages der Erscheinungen in Fatima in Portugal gestaltete die Pfarreiengemeinschaft Miteinander eine Novenne mit einer Abschlussandacht.

 

Eine Woche lang wurde vor den Heiligen Messen in den Pfarrgemeinden Ahmsen, Holte-Lastrup, Lähden, Lahn, Vinnen und Wachtum der Rosenkranz gebetet. Im Anschluss an einer Abschlussandacht in der Holter Pfarrkirche stellten die Gemeindemitglieder mit Pfarrer Andreas Bleise einen aus mit Helium gefüllten Luftballons gebildeten Rosenkranz her, der gen Himmel geschickt wurde.

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Gemeinsam verknüpften die Gemeindemitglieder mit Pfarrer Andreas Bleise Luftballons zu einen überdimensionalen Rosenkranz.

Pfarrer i. R. Johannes Olliges gab Informationen zum Thema Fatima und die Marienerscheinungen. Fatima ist ein bedeutender Wallfahrtsort der katholischen Kirche, der vor allem von Kranken aufgesucht wird, die auf eine wundersame Heilung ihrer Krankheit hoffen.

 

Am 13. Mai 1917 erschien den drei Hirtenkindern Lucia dos Santos und den Geschwistern Jacinta und Francisco Marto auf einem Feld die Jungfrau Maria. Diese forderte die Kinder auf, an jedem 13. des Monats wieder zu kommen. Die Kinder vereinbarten zunächst Stillschweigen über das Geschehene. Nachdem Jacinta das Schweigen gebrochen hatte, kamen immer mehr Menschen zu den Erscheinungen. Am 13. Oktober 1917 sahen Tausende Schaulustige ein Sonnenwunder. Die Sonne, die einer Silberscheibe ähnelte, soll sich wie ein Feuerrad gedreht haben.

Im Verlauf der Erscheinungen erhielten die Kinder die „Drei Geheimnisse von Fatima“, die nach und nach veröffentlicht wurden. Im Mai 1930 wurden die Erscheinungen seitens der Kirche für glaubwürdig erklärt und Fatima wuchs über die Jahrzehnte zu dem heutigen Wallfahrtsort heran.

 

„Die Botschaft von Fatima ist heute nach wie vor hochaktuell“, meinte Pfarrer i. R. Johannes Olliges bei einer Zusammenkunft der Gläubigen im Holter Pfarrheim. Olliges, der zuletzt als Geistlicher in Bösel aktiv war, erläuterte den Zuhörern die einzelnen Zusammenhänge der Erscheinungen in Portugal.


07.07.2017

Pfarreiengemeinschaft feiert Messdienertag in Ahmsen

Foto:   Christoph Deters

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"It’s Flambo-Time“

85 Kinder und Jugendliche zwischen neun und 14 Jahren haben am 5. Messdienertag der Pfarreiengemeinschaft Miteinander in Verantwortung des Pfarrgemeinderates Ahmsen und der Gemeindeassistentin Maria Thünemann teilgenommen. Das Motto lautete: „It’s Flambo-Time“. Die größten Gruppen stellten mit jeweils 20 Teilnehmern Vinnen, Lahn und Lähden, gefolgt von Wachtum, Holte-Lastrup und Ahmsen.

 

Der Begrüßung und einem kurzen Quiz zu Flambo-Elementen in der Ahmsener Kirche folgte draußen ein Empfang mit Flambotails. „Toll dekoriert boten Sonja Siemer und Christa Lüken stilvolle Dankeschön-Cocktails den Messdienern an, bevor es in Ortsgruppen zu ca. 10 Kindern auf Cachesuche ging“, schreibt die Pfarreiengemeinschaft Miteinander in einer Pressemitteilung. Hierbei galt es, auf dem Weg zur Waldbühne sechs Cache-Dosen zu entdecken, die ausgestattet mit Stempeln ein Rätsel zu allen sechs Kirchtürmen der Pfarreiengemeinschaft darstellten. Drei Teams schafften diese anspruchsvolle Aufgabe ganz korrekt.


Über die Slackline

An der Waldbühne ging es in den Ortsgruppenteams weiter zu acht Stationsspielen, die von Ahmsener Jugendlichen und dem Pfarrgemeinderat betreut wurden. So wurden an der Station mit Michaela Sandmann und ihren Helferinnen Kerzen gestaltet und daraus Flambos für dem Flambogottesdienst gebaut. Auf ein Miteinander des Teams kam es an beim Spiel Flammenwerfer und beim Teamkran. Besonderen Spaß hatten die Gruppen beim Flambo-Quiz mit Christoph Deters oder bei dem Gang über das Flammenmeer mittels einer Slackline.


Flambo-Limbo

Viel gelacht wurde auch beim Flambokegeln: Flammen alias Flaschen mussten mit einer mit Tennisbällen gefüllten Kinderstrumpfhose, die auf dem Kopf aufgezogen wurde, umgekegelt werden. Des weiteren gab es noch die Flamboschleuder, wo kleine Raketen ihr Ziel treffen mussten. Zu Musik wurde der Flambo-Limbo mit einer Kerze in der Hand getanzt.

 

Um 20 Uhr startete die Flambo-Messe. Eindrucksvoll fand zum Beispiel mit den selbst erstellten Flambos eine Evangelien-Prozession über das Gelände statt. „Egal, ob als Leuchtturm, Kerze oder Glühwürmchen, jeder gibt auf seine Weise sein Licht, welches auf die Strahlkraft Jesus Christus beruht, weiter,“ fasste Gemeindeassistentin Maria Thünemann einen Gedanken der Messe noch einmal zusammen.