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2011


07.06.2011

Pater Dominic ist neuer Präses in Holte-Lastrup

Text & Foto: Willy Rave

Kolping-Holte_07-06-2011

Die Kolpingsfamilie Holte-Lastrup hat einen neuen Präses. Nachfolger von Pater Mani wurde sein Ordensbruder P. Dominic, der seit einigen Wochen in der Pfarreiengemeinschaft „Miteinander“ als Pastor tätig ist. Im Gottesdienst, der unter dem Leitwort Familie stand, rief Pater Dominic Vodakarakalayil die Angehörigen der Kolpingsfamilie auf, auch in ihrer Gemeinschaft dem Anspruch einer Familie, ihren Mitgliedern Orientierung und Lebenshilfe zu geben, gerecht zu werden. In der sich anschließenden Generalversammlung überreichte ihm Vorsitzender Alfons Winkeler, der auch Vorsitzender des Kolpingbezirks Hümmling ist, die Ernennungsurkunde des Bischofs.

 

In seinem umfassenden Jahresrückblick rief Winkeler noch einmal die markanten Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres in Erinnerung und erwähnte die Aufnahme von 13 Neumitgliedern, die traditionsreiche Feldmesse, die Teilnahme an der Lichterprozession in Heede und an der Karfreitagswallfahrt der Kolpinger in Wietmarschen sowie die Winterwanderung. Wie in jedem Jahr habe die Kolpingsfamilie den St.-Martins-Umzug organisiert. Bei der Fußballmeisterschaft der deutschen Kolpingsfamilien habe die Herrenelf den Vizemeistertitel erkämpft. Und unter dem Motto „Der Dreck muss weg“ habe man sich an der Landschaftssäuberung der Kommune beteiligt.

 

Sportliche Wettbewerbe

Zu den Altpapiersammlungen erklärte Kolping-Landessekretär August Roosmann, dass man von einer Fortführung des derzeitigen Systems bis 2017 ausgehen könne. Der Sprecher der40 Mitglieder zählenden Kolpingjugend erwähnte in seinem Bericht unter anderem die sportlichen Wettbewerbe, die Mitwirkung beim Weihnachtsmarkt und die Jahresabschlussfeier.

 

Zusammen mit dem neuen Präses und Kolping-Landessekretär August Roosmann zeichnete Alfons Winkeler drei Jubilare aus. Florenz Huser und Hermann Niehaus sind seit 40 Jahren in der Kolpingsfamilie aktiv. Ludwig Schultejans erhielt für 50 Jahre lange aktive Treue zu Kolping und seinem Werk eine besondere Ehrenurkunde.

 

August Roosmann leitete seine Ausführungen mit einem Lob an die „leistungsfähige und leistungsbereite Kolpingsfamilie Holte-Lastrup“ ein. Die aktive Jugendabteilung ermunterte er, in ihr Jahresprogramm auch ein soziales Projekt einzubauen. „Unsere Städte und Gemeinden hätten nicht ihr soziales Gesicht, wenn es die Ehrenamtlichen – auch die der Kolpingsfamilien – nicht gäbe“, betonte er und fügte hinzu: „Auch in dieser Beziehung ist Holte-Lastrup ein starkes Stück Kolping.“ Namentlich erwähnte er den Bezirksvorsitzenden Alfons Winkeler und seine Frau Birgit. Wer Menschen erreichen wolle, schaffe es nicht mit umfangreichem Papiermaterial, sondern durch Vorbilder als Botschafter des Glaubens und Wegweiser des Lebens.


15.03.2011

Herzlicher Empfang für Pater Dominic

Text & Foto: Willy Rave

Pater-Dominic_2011

Pater Dominic Kurian Vadakarakalayil hat seinen Dienst als Pastor in der Pfarreiengemeinschaft „Miteinander“ angetreten und mit zahlreichen Gläubigen in der St.- Clemens-Kirche in Holte einen Festgottesdienst gefeiert. Die Pfarreiengemeinschaft „Miteinander“ setzt sich aus den Kirchengemeinden St. Clemens Holte-Lastrup, St. Johannes Ahmsen, St. Martinus Lahn, Mariä Himmelfahrt Wachtum, St. Antonius Vinnen und St. Marien Lähden zusammen.

 

Zu Beginn des Begrüßungsgottesdienstes, den Pater Dominic zusammen mit Pfarrer Andreas Bleise und Maristenpater Benedikt Wulf zelebrierte, hieß Bernd Müller als Sprecher der sechs Kirchengemeinden den Nachfolger von Pater Mani, der vom Bischof in die Pfarreiengemeinschaft „Abraham“ um Esterwegen versetzt worden ist, willkommen und sicherte ihm für seine Arbeit als Seelsorger enge Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung zu (siehe Foto oben).

 

Danach fand ein öffentlicher „Kennenlern-Empfang“ statt. Pater Dominic hat sich in der Akademie Klausenhof in Dingden, eine vom Land Nordrhein-Westfalen anerkannte Einrichtung der Weiterbildung in katholischer Trägerschaft, auf seinen Einsatz als Seelsorger in Deutschland vorbereitet. In seiner indischen Heimat hat er bereits als Gemeindepfarrer gearbeitet.


Pastoraler Dienst

Pfarrer Andreas Bleise sprach auch im Namen seines Mitbruders Pater Benedikt Wulf, als er dem 35-jährigen neuen Mitarbeiter im pastoralen Dienst ein „Herzlich willkommen in unserer Mitte“ zurief. Pater Dominic gehört der Ordensgemeinschaft der indischen Carmeliter CMI (Carmelites of Mary Immaculate) an.


05.01.2011

Pfarreiengemeinschaft „Miteinander“ verabschiedet Pater Mani

Text & Foto: Willy Rave

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Nach fast acht Jahren seelsorglicher Tätigkeit als Priester in den Pfarrgemeinden St. Clemens Holte-Lastrup und St. Marien Lähden sowie drei Jahren in St. Antonius Vinnen, St. Martinus Lahn, Mariä Himmelfahrt Wachtum und St. Johannes Ahmsen hat Pater Mani Kuzhikandathil Abschied von der Pfarreiengemeinschaft genommen, die sich den Namen „Miteinander“ gegeben hat.

 

Bischof Bode hat Pater Mani mit Wirkung vom 1. Januar die Aufgaben eines Pastors in der im Bereich Nordhümmling gelegenen Pfarreiengemeinschaft „Abraham“ übertragen. Diesem Verbund gehören die Kirchengemeinden St. Johannes Esterwegen, St. Prosper Gehlenberg, St. Marien Bockhorst-Neuburlage, St. Michael Breddenberg-Heidbrücken und St. Johannes der Täufer Hilkenbrook an. Als Pastor wird er hier die Aufgaben von Pater Mathew Thayil (CMI) übernehmen. P. Thayil, der vor zwei Jahren eingeführt worden ist, kehrt für einige Monate zur Wiederherstellung seiner angegriffenen Gesundheit nach Indien zurück.

 

Pater Mani Kuzhikandathil stammt aus Indien, wo er 1949 geboren wurde und 1977 die Priesterweihe empfing. Er gehört dem Orden von der Unbefleckten Jungfrau Maria (Carmelites of Mary Immaculate, CMI) an. Mit dem scheidenden Seelsorger feierten zahlreiche Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft „Miteinander“ am Namenstag seines Ordensgründers Elias Kyriakus Chavara in der voll besetzten St.-Clemens-Kirche einen Dankgottesdienst, den der scheidende Seelsorger mit Pfarrer Andreas Bleise und Maristenpater Benedikt Wulf zelebrierte. Er trug dabei sein prachtvolles Messgewand seiner syro-malabarischen Heimatliturgie.

 

Der Chor der Kirchengemeinde gestaltete das Hochamt besonders festlich. In seiner Abschiedspredigt lenkte Pater Mani den Blick auf den am 3. Januar 1871 verstorbenen Gründer seines Ordens, dessen Bild vor dem Altartisch aufgestellt war. Als Seelsorger und Sozialreformer, Freund und Förderer der Familien und Initiator vieler Schulen und Kindergärten sei ihm Elias Chavara, den der Papst 1986 seliggesprochen habe, ein leuchtendes Vorbild, sagte Pater Mani. Sein Orden zählt zurzeit rund 1500 Priester, ständige Diakone und Ordensbrüder, 603 Seminaristen, 180 Novizen und etwa 500 Aspiranten. Vielen Gemeindemitgliedern hatte der scheidende Seelsorger zu danken. Und man spürte förmlich sein Bemühen, keinen zu vergessen. „In der Kolpingfamilie habe ich als Präses in besonderer Weise ein Zuhause erlebt“, sagte er.

 

Pfarrer Andreas Bleise bezeichnete Pater Mani als Brückenbauer zwischen der Kultur und dem Glaubensleben seiner indischen Heimat und dem Hümmling. „Sie waren für uns ein überzeugender und liebenswerter Missionar. Und wir waren gerne mit ihnen auf dem Glaubensweg unterwegs“, sagte die Sprecherin der Pfarreiengemeinschaft „Miteinander“, Monika Fortwengel. Der lang anhaltende Beifall zeigte, wie sehr die Gläubigen der sechs Pfarrfamilien Pater Mani in ihr Herz geschlossen hatten.