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2015


21.12.2015

Vorschau: Vortrag über Entwicklung in Afrika

Uganda-Vortrag_2015

In einem Vortrag stellen die Pfarreiengemeinschaft Miteinander, Lähden, und die BELU-Ugandahilfe die Situation in Uganda vor. Am Donnerstag, 14. Januar 2016, wird Juliet Najjumba, Kulturreferentin und Theaterpädagogin, aus ihrer afrikanischen Heimat berichten.

 

Juliet Najjumba erzählt von Ihrem Leben in Uganda und den Gegensätzen zu ihrem Leben in Deutschland und den USA. Dabei werden die Zuschauer mit in den Programmablauf einbezogen. Kabarettistische und nachdenkliche Passagen vermitteln den Zuhörern die Umstände in Afrika sowie deren Missstände und Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Die Gründer der BELU-Ugandahilfe, Bernd Rickermann und Ludwig Wilkens, haben Juliet Najjumba auf einem Flug nach Uganda kennen gelernt. Juliet Najjumba ist eine hochengagierte Frau, die alle Möglichkeiten nutzt um auf ihr Heimatland aufmerksam zu machen und damit auch noch Einnahmen für Entwicklungshilfeprojekte zu generieren. Zwischen Juliet und der BELU-Ugandahilfe hat sich mittlerweile eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit für die Förderung von ugandischen Kindern entwickelt.

 

Die Pfarreiengemeinschaft hat die Organisation der Veranstaltung übernommen und hofft, dass sich viele interessierte Menschen zusammenfinden. Der Eintritt für die Veranstaltung kostet fünf Euro pro Person und kommt natürlich weiteren Entwicklungshilfeprojekten der BELU-Ugandahilfe zugute. Zur Pfarreiengemeinschaft Miteinander gehören Lähden, Holte-Lastrup, Lahn, Ahmsen, Vinnen und Wachtum.


17.09.2015

Pfarreiengemeinschaft hat neue Mitarbeiterinnen

Text & Fotos:  Martin Reinholz

Neue Mitarbeiterinnen 2015

Das Foto zeigt (von links) Pater Davis, Heike Preut, Maria Thünemann und Pfarrer Andreas Bleise.

 

In der Lähdener Pfarreiengemeinschaft Miteinander sind Maria Thünemann als neue Gemeindeassistentin und Heike Preut als neue pastorale Mitarbeiterin ins Amt eingeführt worden. „Wir feiern heute ein Freudenfest“, erklärte Andreas Bleise, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Miteinander, zu der die Pfarrgemeinden Ahmsen, Holte-Lastrup, Lähden, Lahn, Vinnen und Wachtum gehören, beim feierlichen Hochamt zur Einführung der neuen Gemeindeassistentin und der pastoralen Mitarbeiterin, das er gemeinsam mit Pater Davis zelebrierte.

 

Bleise erinnerte an die zahlreichen Ereignisse in der Pfarreiengemeinschaft auf dem Hümmling in den vergangenen Monaten. Der Weggang der Maristen aus Ahmsen , die Verabschiedung von Pater Benedikt Wulf, die Verabschiedung der Gemeindereferentinnen Anneliese Fischer und Hildegard Meyer, die Verabschiedung von Pater Dominic, die Einführung der Patres Davis und Baikim und das Goldene Priesterjubiläum von Pater Andreas Falkner, der im Exerzitienhaus Ahmsen tätig ist. Schließlich die Visitation von Bischof Franz-Josef Bode und die Firmung. Er hieß gemeinsam mit den Gläubigen in der Kirche die neuen Mitarbeiterinnen mit kräftigem Applaus willkommen.


Bitte um Unterstützung

Bleise bat die Gemeindemitglieder, die neue pastorale Mitarbeiterin Heike Preut und die neue Gemeindeassistentin Maria Thünemann bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Beide absolvieren in der Pfarreiengemeinschaft einen Teil ihrer Ausbildung. „Es gibt Rückenwind, aber auch Gegenwind“, erklärte Bleise. „Alle die heute hier in der Kirche sind, geben euch Rückenwind“, unterstrich der Geistliche.

 

Heike Preut wird als pastorale Mitarbeiterin in der Pfarreiengemeinschaft tätig sein. Die 42-Jährige aus Holte-Lastrup wird sich in den kommenden drei Jahren um die Erstkommunionkinder kümmern und nebenbei ein Studium am Institut für pastorale Dienste absolvieren. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern, erklärte sie der Gemeinde. Zuvor war sie schon ehrenamtlich in mehreren Bereichen der kirchlichen Arbeit tätig.

 

Die 44-jährige Maria Thünemann hat bereits ein Sozialpädagogik-Studium abgelegt und Anerkennungsjahre in Verden und Papenburg-Aschendorf absolviert. Die verheiratete Mutter von zwei Kindern wohnt in Haselünne-Lehrte und wird sich um die Messdienerausbildung und die Firmlinge in der Pfarreiengemeinschaft kümmern. Als Quereinsteigerin absolviert sie nun auch drei Anerkennungsjahre, erklärte sie.

 

Im Anschluss an das Festhochamt, das der Kirchenchor Holte unter der Leitung von Claudia Book musikalisch mitgestaltet hat, bestand für alle Kirchenbesucher Gelegenheit zur Begegnung mit den neuen Mitarbeiterinnen in der Halle des Ahmsener Exerzitienhauses. Die Gläubigen bereiteten den neuen Mitarbeiterinnen einen herzlichen Empfang.


10.09.2015

Gemeindereferentin Hildegard Meyer verabschiedet

Text & Fotos:  Martin Reinholz

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Nach 14 Jahren als Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft Miteinander, zu der die Kirchengemeinden Ahmsen, Holte-Lastrup, Lähden, Lahn, Vinnen und Wachtum gehören, ist Hildegard Meyer in einer Feierstunde in Lahn verabschiedet worden. Sie ist nun Gemeindereferentin in Werlte und Lorup.

 

Überdimensional große, aus farbiger Pappe geschnittene Fußspuren liegen in der St.-Martinus-Pfarrkirche in Lahn. Auf jede Spur sind Begriffe geschrieben, die Auskunft über die vielfältigen Tätigkeiten geben, die Gemeindereferentin Hildegard Meyer in den vergangenen 14 Jahren in der Pfarreiengemeinschaft Miteinander ausgeübt hat. Einige Jugendliche – damals, als Hildegard Meyer ihre Stelle antrat, noch Kinder – trugen ein Lied aus dem Singspiel „Nikolaus, Bischof von Myra“ vor, das Hildegard Meyer 2008 mit ihnen einstudiert hatte.

 

„Hildegard Meyer hat Spuren in der Pfarreiengemeinschaft hinterlassen“, erklärte Martina Abeln, Mitglied im Team, das die Verabschiedung der Gemeindereferentin vorbereitet hatte. Ob in der Katechese, Kommunionsvorbereitung, Firmvorbereitung, bei Fahrten der Messdiener oder der Pfarrjugend: Überall habe Meyer positiv mitgewirkt.

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Anhand der Namensbuchstaben gab ein Schaubild Auskunft über die Eigenschaften Hildegard Meyers.

Der Name „Hildegard“ stehe für hilfsbereit, iwerig (eifrig), liebevoll, da sein, einfühlsam, glaubwürdig, aktiv, robust und diplomatisch, machte Abeln anhand eines großes Schaubilds deutlich.


Stationsgang

Es folgte ein Stationsgang, bei dem Lieder gesungen und Gebete gesprochen wurden. Sandra Klaas begleitete den Stationsgang musikalisch. Ferner gaben Martina Abeln, Anita Benten, Andrea Gödeker und Daniela Schomaker Gedankenimpulse zu Themen wie hinterlassene Spuren und Aufbruch zu einem neuen Lebensabschnitt.

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Um Mut für neues wurde an der zweiten Station auf dem freien Feld gebetet.

Beim abschließenden Beisammensein im Lahner Heimathaus erklärte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Lahn-Ostenwalde, Andrea Gödeker: „Nur sehr schweren Herzens lassen wir dich gehen. Wir bedauern, dass du die Pfarreiengemeinschaft verlässt.“ Gödeker dankte der scheidenden Gemeindereferentin für ihr „großes Engagement und den reichen Erfahrungsschatz“. Für ihre neue Tätigkeit wünschte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Meyer alles Gute.

 

Ein Stück Heimat geworden

„Sie schaut über den Tellerrand“, lobte Andreas Bleise, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Miteinander, seine scheidende Mitarbeiterin. Besonders würdigte Bleise die Rolle Meyers bei der Bildung der Pfarreiengemeinschaft. Meyer war maßgeblich an dem Entwurf des Emblems der Gemeinschaft beteiligt und hatte die Idee, in jeder Pfarrgemeinde einen Stein mit dem Emblem bei den Kirchen aufzustellen. Auch sei Hildegard Meyer im Dekanat aktiv und arbeite dort in verantwortlicher Position mit.

 

„Die Pfarreiengemeinschaft ist mir ein Stück Heimat geworden“, gestand Hildegard Meyer ein. Sie lobte die einzelnen Kirchengemeinden in der Pfarreiengemeinschaft, die immer „einen Blick nach vorne gehabt haben“ und stets Neuem aufgeschlossen gegenüber standen. Sie warb darum, ihre Nachfolgerinnen in der gleichen Weise zu unterstützen, wie sie es in den vergangenen 14 Jahren erfahren habe.


14.08.2015

Goldenes Priesterjubiläum von Pater Falkner SJ

Text & Fotos:  Martin Reinholz

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Mit zahlreichen Gläubigen aus der Pfarreiengemeinschaft Miteinander hat der Exerzitienbegleiter im Exerzitienhaus Kloster Ahmsen in Lähden, Pater Andreas Falkner SJ, sein goldenes Priesterjubiläum gefeiert. Gemeinsam mit ihm zelebrierte Andreas Bleise, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Miteinander – zu der die Pfarrgemeinden Ahmsen, Holte-Lastrup, Lahn, Lähden, Vinnen und Wachtum gehören – den Festgottesdienst in der Ahmsener St.-Johannes-Kirche.

 

Bleise skizzierte den Lebensweg des Jubilars in Anlehnung an das Evangelium. Pater Falkner wurde 1934 in Niederthai im Tiroler Ötztal geboren. Nach dem Abitur, dass er am Bischöflichen Gymnasium in Schwaz ablegte, trat er 1953 in die Österreichische Provinz der Gesellschaft Jesu ein. Das Noviziat machte er in St. Andrä im Lavanttal. Danach studierte er Philosophie in Pullach und nach einer zweijährigen praktischen Tätigkeit – dem sogenannten Intersitz im Kollegium Kalksburg in Wien – Theologie in Innsbruck. Im Juli 1965 wurde Pater Andreas Falkner in der Innsbrucker Jesuitenkirche zum Priester geweiht.


Intensive Formung

Nach einem Jahr der intensiven Formung als Jesuit, dem sogenannten Tertiat, erlangte Falkner 1968 den Doktortitel der Theologie im Bereich Kirchengeschichte. Weitere Stationen seines geistlichen Wirkens waren Klagenfurt, Mannheim und Dernbach im Westerwald. Seit Anfang 2014 ist er als geistlicher Begleiter im Exerzitienhaus Ahmsen tätig.

 

Pater Andreas Falkner verriet den Kirchenbesuchern, dass er zusammen mit einem Freund im Jesuitenorden den Traum hatte, als Missionar nach China zu gehen. Dieser Traum habe sich für seinen Freund, der mittlerweile seinen Lebensabend in China verbringe, erfüllt. Für ihn selbst habe es aber einen anderen, ebenso fruchtbaren und zufriedenen Lebensweg gegeben. „Mein China ist nach verschiedenen Stationen das Emsland geworden“, erklärte der Geistliche.

 

Es sei nicht ausschlaggebend, ob man Jesuit, Philosoph, Dorfpfarrer oder Arbeiterapostel sei. „Zuerst müsse man bereit sein, Jesu Eigentum zu werden, über das Jesus frei verfügen könne. Wenn man das bejahen könne, auch ohne Aussicht auf Studium und alles Dazugehörige, dann könne man Jesuit und Gelehrter zur Ehre Gottes sein“, habe ihn ein guter Freund geraten.

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Der Musikverein Ahmsen empfing Pater Andreas Falkner SJ vor dem Ahmsener Gotteshaus mit einem Ständchen.

Christus Mitte des Lebens

Dies sei Falkner auch noch einmal deutlich geworden, als Papst Franziskus, selbst Jesuit, 2013 das Fest des Gründers der Gesellschaft Jesu, des heiligen Ignatius von Loyola, mit seinen Brüdern in Rom feierte. Dort habe Franziskus die Frage an alle Jesuiten und sich selbst gestellt: „Ist Christus die Mitte meines Lebens? Stelle ich wirklich Christus in die Mitte meines Lebens?“ Und Franziskus fügte hinzu: „Weil ja immer die Versuchung gegeben ist, uns selber in die Mitte stellen zu wollen. Und wenn ein Jesuit sich selbst und nicht Christus in die Mitte stellt, dann geht er in die Irre.“

 

Falkner blickte abschließend dankbar auf ein erfülltes Wirken zurück: „Und ich bitte Sie heute sehr herzlich, in dieser Eucharistiefeier mit mir in diesen Dank an alle und für alles, was Gott mit mir und durch mich, manchmal auch gegen mich gewirkt hat, einzustimmen“.


05.07.2015

Ehrungen im Kolpingverein Holte-Lastrup

Text & Fotos:  Corinna Maatje

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Auf ein durchweg positives vergangenes Jahr haben die Mitglieder des Kolpingvereins Holte-Lastrup bei der Generalversammlung zurückgeblickt.

Bereits zu Beginn, im Bericht des Vorsitzenden Alfons Winkeler, wurde deutlich, dass die Veranstaltungen der Kolpinger durchgehend positive Resonanz finden und auch das Organisatorische funktioniert. Auch der Jahresbericht des Vertreters der Kolpingjugend, Florian Jansen, fiel gut aus. Dabei lud Jansen die Mitglieder ein, am Wochenende nach Hopsten zu kommen, um die Kolpingjugend Holte-Lastrup bei der Deutschen Kolping-Fußballmeisterschaft anzufeuern.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt folgte mit der Neuaufnahme und Wahl des neuen Präses für die Holter Kolpinggemeinschaft. Da der bisherige Präses Pater Dominic ab sofort seinen priesterlichen Dienst im Raum Emden ausführt, übernimmt nun Pater Baikim die Aufgaben als geistliche Leitung im Kolpingverein Holte-Lastrup und wurde herzlich von den Mitgliedern aufgenommen.

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Alfons Winkeler (von links) gratuliert Heinrich Kötter zusammen mit dem neuen Präses Pater Baikim zur 65-jährigen Mitgliedschaft

Dass die Gemeinschaft der Kolpingfamilie in Holte-Lastrup sehr stark und dauerhaft ist, bewiesen auf der Generalversammlung die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. So wurden Martin Benoitz und Alwin Brinkhaus für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Friedrich Lamp, Martin Dörtelmann, Ludwig Lamp, Gerhard Bekel, Norbert Dörtelmann sowie Anton Schulte wurden für 40 Jahre im Verein ausgezeichnet. Hans-Günther Köster erhielt die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft. Für 65 Jahre im Verein wurde Heinrich Kötter ausgezeichnet. Winkeler überreichte den Jubilaren Präsente und Urkunden des Kolpingwerks.


Vorbildfunktion

Schließlich wurde der Vorsitzende der Holte-Lastruper Kolpinger auch noch ausgezeichnet, denn auch Alfons Winkeler ist seit 50 Jahren Vereinsmitglied. Der langjährige Diözesan- und Landessekretär August Roosmann bezeichnete Winkeler in seiner Laudatio als „standfeste Säule und Wegweiser für die Kolpingfamilie“. Ebenfalls lobte Roosmann das Engagement und die Vorbildfunktion, die Alfons Winkeler hervorragend erfülle. Immer wieder setze sich dieser für eine „menschliche und solidarische Gesellschaft“ ein.

Dennoch rief Winkeler die Mitglieder dazu auf, sich Gedanken über die Wahl eines neuen Vorsitzenden zu machen, da er 2016 nach fast drei Jahrzehnten nicht mehr für dieses Amt kandidieren werde.


21.06.2015

Firmgottesdienst in Ahmsen mit Bischof Bode

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Nicht in der Kirche, sondern „draußen in der Schöpfung“, hat Bischof Franz-Josef Bode 43 Jugendlichen der Pfarreiengemeinschaft „Miteinander“ das Sakrament der Firmung gespendet. Im Firmgottesdienst auf der Waldbühne Ahmsen verwies der Bischof von Osnabrück in seiner Predigt auf den Geist des Pfingstfestes und der Firmung , die den Jugendlichen in der Vollendung der Taufe die Gaben des Heiligen Geistes spendet.

Er griff das Thema des Firmgottesdienstes „Face to Face“ auf und unterstrich die Bedeutung der menschlichen Begegnung „von Angesicht zu Angesicht“. Diese Begegnung „Auge in Auge“ habe auch Jesus gesucht, der am Osterabend „seine Jünger anhauchte“. Die menschliche Begegnung sei ein Bild für die Begegnung des Menschen mit Gott.

 

Konzelebranten des Firmgottesdienstes auf der Waldbühne waren Pfarrer Andreas Bleise und Pater Baikim. Umrahmt wurde die Firmfeier von den Chören der Pfarreiengemeinschaft unter der Leitung der Organistin Elisabeth Elbers, vom Instrumentalisten Wolfgang Völker und von Banner- und Lichtträgern der Pfarreiengemeinschaft.

 

Gefirmt wurden von Bischof Bode 43 Firmlinge der neunten Schulklassen aus den Pfarreien St. Clemens Holte-Lastrup, St. Marien Lähden, St. Johannes Ahmsen, St. Martinus Lahn und Mariä-Himmelfahrt Wachtum. Die Firmkatecheten gaben den einzelnen Buchstaben des Wortes Firmung eine eigene Bedeutung. Die Firmung sei ein Fest, Immer da für die Kinder sei Gott, Ruhe aus Herz !, Mut zum Leben, ein Unikat sei jeder Mensch, Nachhilfe könnten die Eltern auch noch geben, wenn ihre Kinder auf eigenen Beinen stehen und ein Guter Geist werde die Firmlinge begleiten.

 

Der Firmgottesdienst erfolgte während der zweitägigen Visitation des Bischofs, der den Kindergarten Lahn besuchte und das Mittagsgebet in den Grundschulen Lahn und Wachtum sprach. Bischof Bode führte auch Gespräche mit den kirchlichen Gremien in den fünf Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft.

 

Weitere Bilder von diesem Firmgottesienst findet man im zugehoerigen Fotalbum:

Firmgottesdient mit Bischof Bode


02.02.2015

Pater Baikim ist neuer Seelsorger in Lähden

Text & Fotos:  Martin Reinholz

Einfuehrung-Pater-Baikim_2015

Ohne Vakanz hat Bischof Franz-Josef Bode aus Osnabrück nach der Versetzung von Pater Dominic Kurian Vadakarakalayil CMI einen neuen Seelsorger und Priester für die Pfarreiengemeinschaft Miteinander mit den Kirchengemeinden Ahmsen, Holte-Lastrup, Lahn, Lähden, Vinnen und Wachtum ernannt. In einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Antonius Vinnen wurde der Franziskanerpater Baikim Chandra Minj Ofm ins Amt eingeführt.

 

Pater Baikim lebt zusammen mit zwei weiteren Mitbrüdern im Kloster Ahmsen. Als Ort für die Einführung des neuen Seelsorgers hätte kein anderer besser gepasst als die Vinner Pfarrkirche. Zieren doch links und rechts des Altarbilds zwei nahezu lebensgroße Figuren von Franziskanermönchen den um 1760 geschaffenen Barockaltar, der aus einem aufgehobenen Franziskanerkloster in Aschendorf stammt.

Pfarrer Andreas Bleise begrüßte Pater Baikim herzlich in der Pfarreiengemeinschaft . Als Willkommensgruß überreichte er dem neuen Seelsorger Schott-Messbücher. Gemeinsam mit Pfarrer Bleise und seinem Mitbruder Pater Davis feierte Pater Baikim als Hauptzelebrant den Gottesdienst. Bannerabordnungen verschiedener Gruppe und Vereine und der Pfarrverbundschor unter der Leitung von Anja Völker gestalteten den Gottesdienst mit.

 

Pater Baikim erklärte in seiner Predigt, dass er sich „prima“ fühle, weil so viele Gläubige den Weg zur Einführungsmesse gefunden hätten. Zudem empfinde er große Dankbarkeit. Zwar habe er sich vor der Reise nach Deutschland etwas gefürchtet. Doch nach nun fast siebenmonatigem Aufenthalt in Deutschland habe er nicht nur Schnee, sondern auch viele „nette und liebevolle Menschen“ kennengelernt. Seine Erfahrung habe ihm gezeigt, dass er keine Furcht hätte haben müssen. In den vergangenen drei Wochen habe er an der Seite von Pfarrer Andreas Bleise als Praktikant viele wertvolle Erfahrungen in den einzelnen Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft machen dürfen.

 

Kulturelle Unterschiede

Pater Baikim wurde 1982 in Simdega im Bundesland Jharhaned im Nordosten Indiens geboren. Er ist das fünfte von sieben Kindern und hat drei Schwestern und drei Brüder. Nach der Schulzeit begann er das Priester-Studium im Franziskanerseminar. 2012 wurde er zum Priester geweiht. „Obwohl vieles wie die Sprache, das Wetter und das Essen ganz anders und wir unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Kulturen sind, verbindet uns der christliche Glaube“, sagte Pater Baikim. In Anlehnung an die Lesung aus dem ersten Buch der Könige, wo Salomo als neuer König zu Gott sprach: „Ich bin noch sehr jung und weiß nicht wie ich mich als König verhalten soll?“, bitte er, Pater Baikim, auch Gott um Weisheit, Ausdauer, Kraft und Gnade bei seiner neuen Aufgabe als Seelsorger. Schließlich bat er auch die Mitglieder der Pfarrgemeinden und das gesamte pastorale Team der Pfarreiengemeinschaft um Geduld, Verständnis und Unterstützung bei seiner zukünftigen Tätigkeit.

 

Als Sprecherin der Pfarreiengemeinschaft Miteinander begrüßte Christa Freese, Vinnens Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Pater Baikim. Als kleine Aufmerksamkeit und als Schutz vor dem Klima im Emsland schenkte sie Pater Baikim eine Wollmütze. Bei der anschließenden Begegnung mit dem neuen Seelsorger im Vinner Dorfgemeinschaftshaus war der Andrang der Gläubigen aus den einzelnen Gemeinden groß.